Donnerstag, 19. April 2018

Almost a fairytale ( Bd 2 ) - Würdiger Abschluss oder Reinfall? ( Kann Spoiler enthalten )

Hallo meine Lieben!
Ich durfte den zweiten Band von ,,Almost a fairytale" für den Ueberreuter Verlag lesen und möchte mich an dieser Stelle natürlich wieder bedanken!


Allgemeine Angaben:

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Ueberreuter Verlag; Auflage: 1 (16. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764170697
  • ISBN-13: 978-3764170691
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

( Quelle : Amazon )

Amazon

Ueberreuter-Verlag


Ein Jahr ist vergangen, seit die machthungrige Hexe Raikun zur Revolution aufgerufen hat, und die Gesellschaft ist tief gespalten: Der Hass zwischen Menschen und Magischen droht zu eskalieren.

Natalie sucht verbissen nach Raikun, die ihr Leben zu Trümmern zerschlagen und ihren Bruder Liam entführt hat. Ihr einziger Halt in dieser unsicheren Zeit ist Prinz Kilian. Doch auch nach ihm streckt die Hexe bereits ihre Krallen aus …

Das große Finale von »Almost a Fairy Tale«!





~ Cover ~

Auch hier hat mir das Cover wieder sehr gut gefallen. Ich fand es super interessant gestaltet, vor allem hatte ich das Gefühl, dass in diesem Cover das Schloss verfallener gewirkt hat und darum ein dramatischer Effekt auch gleich vom Cover ausgelöst wurde, auch bevor man den Klappentext gelesen hat, hat das Buch eine bestimmte Atmosphäre versprüht, die mich sehr angesprochen hat. Man kann vor dem Schloss, eingehüllt von rotem Rauch, zwei Personen sehen; ich nehme jetzt einfach mal an, dass es hier sich um Natalie und Kilian handelt, aber das kann man jetzt nicht wirklich sagen. Im Hintergrund sieht man wieder die Stadt und auch die hat einen sehr sehr düsteren Look. Das Cover wirkt auf mich zumindest düsterer und heheimnisvoller und vor allem dunkler als Band 1.

~ Charaktere ~

Natalie hat mich auch wieder überrascht. In meinen Augen war sie noch mutiger als sie bereits in Brand 1 war, sehr sehr sehr viel stärkerde. Sie hat innere Stärke bewiesen und auch die Hoffnung nicht aufgegeben, als es eigentlich aussichtslos erschienen ist, hat sie immer gekämpft, nie den Mut verloren und wenn sie ihn verloren hat, hat sie so schnell wieder gefunden, dass ich es nicht geglaubt habe. Sie ist eine unglaublich interessante Protagonistin mit sehr sehr viele Facetten und vor allem ihrerVergangenheit / ihrer Familientragödie spielt eigentlich noch mal in Band 2 eine Rolle. Warum das Ihr Verhalten prägt, möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern. Kurz gesagt, hat sie mich beeindruckt, da sie eine sehr große Mentale Stärke bewiesen hat, aber sich auch physisch sehr stark weiter entwickelt hat. Sie war jetzt als noch schlanker, beinahe als dürr beschrieben, war aber trotzdem immer stark und wollte sich wehren, hat gekämpft bis zum letzten Atemzug. Mich hat sie in diesem Buch vollkommen überzeugt. Ich konnte keine Schwächen an Ihr finden und ich bin ein bisschen sentimental, dass ich sie jetzt als Protagonisten wieder hergeben muss.

Kilian war auch wieder sehr sehr interessant dargestellt. Er war ein bisschen negativ belastet, könnte man sagen durch die Handlung der Geschichte, aber auch hier möchte ich nichts spoilern, aber er geht doch durch sehr sehr schwierige Phasen, die seine Beziehung zu Natalie auf eine sehr sehr große Probe stellen. Persönlich fand ihn wieder interessant  und inspirierend, dass seine Liebe zu Natalie alles überwinden kann und jede Grenze und jeden noch so steilen Berg überschreitet. Am Ende siegt die Liebe,  ich glaube so viel kann man sagen und es wäre nicht zu viel gespoilert. Mich hat das Buch allein schon wegen diesen beiden Protagonisten umgehauen.

~ Zum Inhalt ~

Das Buch ist wieder super interessant und t sehr sehr schnell an Fahrt auf, auch wenn ein bisschen Zeit zwischen beiden Bänden vom Erscheinungstermin liegt, konnte sofort in die Geschichte einsteigen und hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen. Ich finde, die Autorin hat es wieder geschafft, einen sehr spannenden und sehr komplexen Roman, auch hier bezogen auf die Welt, in der wir uns befinden, zu kreieren. Ich fand es ganz schön, dass nicht unbedingt noch mehr Details aus dieser märchenwelt hinzugefügt wurden; es wurde viel ausgeschmückt, viel erklärt, also offene Fragen wurden beantwortet und die Elemente die in Band 1 aufgeführt wurden, hier wieder aufgegriffen und noch erweitert. Noch immer bin ich sehr sehr sentimental, die tischlein deck dich fastfood-kette aufgeben zu müssen, weil sie mir fast ein bisschen ans Herz gewachsen ist, aber ich bin mir sicher dass wir von dieser Autorin allein schon wegen diesem grandiosen Buch noch mehr hören werden.
Das Buch ist unglaublich stark und kann sich absolut auf der Fantasy Ebene behaupten. Ich finde, wir haben ein großartiges Buch vor uns jetzt in den Händen, und ich glaube das es Skeptiker und Menschen, wie ich, die jetzt nicht von der dritten Person überzeugt sind, auch mitreißen kann und fesseln kann denn so war in meinem Fall und das passiert nicht oft.

~ Fazit ~

Da es einfach nichts zu kritisieren gibt, vergebe ich 6/5 Punkten und danke, dass ich dieses Buch lesen durfte !




Montag, 9. April 2018

Coldworth City

Heute möchte ich euch ,,Coldworth City" von Mona Kasten näher bringen.

First of all möchte ich sagen, dass ich die Autorin absolut großartig finde und vor allem ,,Save Me" war ein wahrer Lesegenuss. Weshalb mir dieses Buch allerdings nicht gefallen, erfahrt ihr jetzt.

Allgemeine Angaben:


  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (1. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426520419
  • ISBN-13: 978-3426520413

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Knaur




~KLAPPENTEXT~
 

 Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann.

~INHALT~




Die Geschichte beginnt Raven, die wir kennenlernen dürfen, an ihrem Arbeitsplatz. Dort befinden sich schmuddelige seltsame Typen und sie selbst arbeitet in der dreckigen Bar. Raven selbst tritt hier bereits zum ersten Mal als Heldin auf, denn sie möchte die geplanten Verbrechen eben dieser Männer durch ihre Gabe abwenden bzw verhindern. Wir erfahren sofort etwas über sie - sie ist eine Mutantin, die die Möglichkeit hat, Gegenstände und Menschen zu bewegen. Dazu kommt noch, dass sie eine PSI ist und mehrere Gaben verfügt bzw Mutationen in sich trägt. 

Daher rührt auch ihre Wichtigkeit für die AID, eine Forschungsinstitution mit dem Ziel oder der Aufgabe, Mutationen zu beseitigen. Dadurch wollen sie eine gefahrenfreie Welt erreichen. Sie hat deswegen sogar ihren Tod vorgetäuscht, um der Organisation zu entfliehen. Das Buch beschäftigt sich mit ihrer Zeit danach ( den drei Jahren danach ) und ihre Verbindung mit Wade und seiner Organisation.


~MEINE MEINUNG~


Persönlich habe ich mich auf dieses Buch gefreut, da ich wie bereits erwähnt, Mona Kasten als Autorin und ihren Werdegang bewundere. Trotzdem drängten sich mir schnell gemischte Gefühle auf. Das Buchgenre entspricht eigentlich nicht meinem normalen Themengebieten, aber ich war trotzdem sehr interessiert, wie sich das Buch gestalten wird. Der Schreibstil hatte es mir sehr angetan und ich konnte sehr flüssig vorankommen. Auch zum Cover kann ich nicht wirklich etwas schlechtes sagen, da es sehr faszinierend gestaltet ist und den Hauch eines Mystischen verströmt. 


Das Buch war schnell gelesen, aber hat leider keinen positiven Nachklang bei mir hinterlassen. Die Welt, die Mona Kasten erschaffen hat, war mir persönlich zu oberflächlich und es fehlte mir an Plastizität. Zudem war das Buch flüssig, aber keineswegs fesselnd, weil mir ein Spannungsbogen fehlte. Es gab nicht den Nervenkitzel und persönlich denke ich, war alles zu abgekupftert, bekannt und deswegen zu vorhersehbar. 
Es war schlichtweg langweilig und jede Mission verlief ohne Probleme. Um die Situation, in der sich unsere Protagonistin befindet, realistischer zu erleben, wären Probleme einfach als Echtheitsgarant notwendig gewesen. 
Ravens Leben wurde als komplette Tragödie dargestellt, aber sie schien es in meinen Augen zu gut, zu verkraften. Es schien keine Auswirkungen mehr auf ihr Dasein auszuüben und auch das störte mich an der Echtheit. Die Liebesgeschichte war auch nicht überzeugend, war sie in meinen Augen nicht wirklich vorhanden. Sie war platt und erneut ohne jegliche Tiefe. 
Ich hätte mir mehr Tiefe bzw eine größere Fixierung auf die einzelnen  Bestandteile der Geschichte gewünscht, dass mehr auf sie eingegangen worden wäre bzw sie besser ausgearbeitet worden wären.

 ~FAZIT~

Da ich doch sehr viel zu kritisieren hatte, vergebe ich 1,5/5 Punkten. 




Samstag, 7. April 2018

Überraschungshighlight »Palace of Glass«

Rezension Zu : »Palace of Glass«


 Meine Meinung:

 Es war ja ein sehr überraschender guter Lesespaß. Ich hatte auch gar nicht damit gerechnet, dass das Buch absolut großartig sein würde; ist bis jetzt eine der besten Dystopien die ich dieses Jahr gelesen habe und kann das nur unterstreichen und bin mir auch ganz sicher das dieses Buch es in die Jahreshighlights oder mindestens in dir Top 5 schaffen wird.
Es war von allen Facetten überraschend gut. Ich konnte mich persönlich sehr gut in die Welt hinein versetzen, die unsere gute Autoren Christine Lehnen Alias S. E. Bernhard geschaffen hat. Ich fand, dass es sehr detailliert geschrieben war und fand es auch sehr sehr interessant wieder die Aspekte des Denkens und Berührens aufgegriffen wurden und umgesetzt wurden. Meiner Meinung nach hätte man es nicht besser erledigen können.

Die Autorin hat geschafft, ein so schwieriges und komplexes Thema, alsl das Eindringen des Geistes in einen anderen Geist durch die bloße körperliche Berührung sehr real erscheinen zu lassen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Fähigkeit wirklich existiert und das Magdalenen sich vor meiner Haustür bewegen könnten, so umwerfend gut hat Christina lehnen dieses Buch verfasst.

Charaktere:

Rae war ein eine überraschend positive Protagonistin. Ich fand sie vom Klappentext her sehr interessant, wusste aber noch nicht so ganz wie ich ihr denn eingestellt sein würde. Ich muss zugeben, dass sie mich eigentlich ein bisschen aus den Socken gehauen hat, weil die Autorin es geschafft hat, dass ich wirklich eine Wandlung erkannt habe. Sie machte eine Entwicklung durch, was persönlich sehr wichtig ist. Sie kam in den Palast und hatte nur noch den Gedanken zu fliehen, hat sich aber schnell mit ihrer Situation arrangiert und dem Prinzen immer mehr Vertrauen geschenkt. Auch das fand ich super detailliert dargestellt und von Empathie geprägt. Ich konnte nachvollziehen wie sich eine persönliche Beziehung zwischen den beiden aufgebaut, was es mir auch sympathischer machte.
Sympathischer wurde sie mir vor allem auch, wie sie sich mit ihrem Bruder  verhielt, der ein  umwerfender Aufpasser war und ihr immer zur Seite stand. Abwechslungsreich gestaltete sich auch ihr Versuch, Winter zu stellen und hinter ihre Identitäten zu kommen und es war sehr interessant wie sich ihr Leben im Palast gestaltete, ihr Kampftraining mit Blank, dem weißen Ritter, nachzuvollziehen, ihre Interaktionen mit Ninon ihrer Freundin, die mir nicht so sehr sympathisch war. Um ganz ehrlich zu sein, konnte ich ihre Handlungen immer nicht so ganz wirklich einschätzen, sie war mir persönlich zu undurchsichtig.


 Dann gibt es noch den Prinz.
Ihn fand ich vin Anfang an sehr interessant als Hauptcharakter, aber ich weiß nicht, ob man ihn als Hauptcharakter sehen kann bzw möchte. Für mich war er ein Hauptharakter, da er doch sehr viel Spielraum des Buches für sich beansprucht hat. Er war bisschen undurchschaubarer, aber ich fand genau das interessant, wie schnell er sich Rae hingegeben hat und ihre Nähe auch genossen hat. Ich fand es sehr spannend wie er sich ihr geöffnet hat und es wirkte, als ob er sich ihr mehr anvertraute, als je einer Frau zuvor. Er war zunächst sehr kühl, aber er hatte schon von Anfang an Interesse an der Protagonistin und ich fand es faszinierend so zu lesen, wie sich aus bereits bestehenden Interesse eine Beziehung aufbaut, weshalb es auch sehr schön war, dass er zum Ende des Buches zugegeben hat, dass er sich definitiv in sie verliebt hat, sie vielleicht sogar schon liebt.

Die Handlung an sich war sehr überzeugend, man hatte den typischen Spannungsbögen und ich war als Leser sehr gefesselt von der Geschichte; ich konnte sie kaum zur Seite legen. Ich wollte dieses Buch so schnell wie möglich lesen und deshalb war es auch wieder so ein Buch, das wie ich finde, Potential hat einen Leser aus einer Leseflaute zu befreien, weil es einfach spammend ist. Man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht und deswegen besteht nun mal der Drang immer weiter zu lesen.

Das Cover finde ich sehr sehr interessant gemacht und muss aber zugeben, dass es anfangs nicht so mein Fall war, da es mir nicht unbedingt sinen Eindruck von der Geschichte vermittelte. Als die Geschichte weiter ihren Lauf nahm, war es dann trotzdem sehr interessant, weil das Rote Wand, das man auf dem Cover sieht, ja doch eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Was es jetzt genau damit auf sich hat, werde ich jetzt nicht verraten, das sollte jeder selbst herausfinden können.

Mein Fazit zu der ganzen Geschichte ist, dass sie mich absolut vom Hocker gehauen hat.  Es schien zwar ein Gefühlschaos von vorne bis hinten zu sein, aber eine unglaublich interessante Welt wartete auf mich und ich freue mich über galaktisch intergalaktisch überdimensional das ist bereits im Mai weiter geht und ich die Geschichte im Juli dann hoffentlich beenden kann und sagen kann wow die Geschichte hat sich gesteigert von 1 bis Band 3, eine konstante Leistung oder vielleicht sogar besser.
Ich weiß nicht, ob man Band 1 noch toppen kann, aber ich habe vollstes Vertrauen in sie. 

Anschließend gibt es 5 von 5 Punkten von mir, wenn nicht sogar 6 von 5 Punkten, weil es wirklich göttlich war. Ich kann in dem Buch gar nichts aufschwätzen, nicht mal mehr das unscheinbare Cover, weil im Nachhinein hat es einen wirklichen Sinn gehabt und ich muss mir selber mal an die eigene Nase greifen, denn Don't Touch a book by its cover.



 

Mittwoch, 28. Februar 2018

Die fünf Gaben - Rebecca Ross





Dieses Buch war  mein Einstieg in die Welt des Carlsen-Bloggertums ;) und deswegen ein richtiges Highlight für mich. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich freute mich sehr sehr sehr sehr stark auf dieses Buch, das mir eine sehr wundervolle Welt verspricht.

Danke an dieser Stelle noch einmal an die liebe Ramona !

Allgemeine Angaben:

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Carlsen (28. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551583633
  • ISBN-13: 978-3551583635
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

( Quelle : Amazon  )


Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.


( Quelle : Amazon )


Die Welt, in der wir uns befinden, teilt sich in zwei Gebiete, zwei Reiche. Das eine nennt sich Maevana, das im starken Kontrast zu Valenia steht, in dem sich Brienna, unsere Protagonistin, aufhält. Maevana ist verglichen mit Valenia ein Reich, in dem sehr leidenschaftlich gelebt und gehandelt wird, Valenia hingegen ist sehr zurückhaltend, sittsam und elegant und koordiniert.
Wird man berufen, kann man eine von fünf Gaben erlernen aus den Bereichen Malerei, Esprit, Musik, Theater und Wissen.
Brienna war mir von Anfang an sehr sympathisch, weil sie sich zuerst nicht festlegen konnte. Sie wird mit zehn Jahren von ihrem Großvater im Haus Magnalia abgegeben und durchlebt in den darauf folgenden sieben Jahren ein Wechselbad der Gefühle. Sie wird als sechste Arden angenommen, obwohl eigentlich bereits fünf Arden im Haus Magnalia studieren. Sie hat schon damals das Gefühl, ihre Aufnahme würde etwas mit mysteriösen Worten ihres Großvaters zu tun, der die "Chefin" überredet.
Sie erkennt in den darauf folgenden Jahren, dass weder Theater - aufgrund chronischem Lampenfiebers -, Musik, Esprit oder Malerei - aufgrund mangelndes Talents -, nicht ihre Gaben sind und entscheidet sich dann nach vier Jahren wildem Wechseln für die Gabe des Wissens, die Master Cartier unterrichtet, zu dem sie eine sehr enge Verbindung aufbaut.
Die ganze Situation über dauert die Frage nach ihrer Herkunft. Ständig wird ihr erzählt, sie sähe aus wie ihre Mutter, aber über ihren Vater verliert vor allem ihr Großvater kein Wort, selbst wenn sie ihn in Briefen danach ausfragt.
Sie kann aber dennoch einen Gönner für sich gewinnen, genau wie ihre fünf Schwestern.

Die Geschichte beginnt im Haus Magnalia und dem Leser wird von vorne herein an die fünf Gaben herangeführt und ich muss sagen, dass ich sehr gelungen finde, wie die Gaben dargestellt werden, vor allem ersten Teil des Buches. Ich hatte sogar das Gefühl, es würde die Wahrheit gesagt werden, dass tatsächlich die sogenannte Passion benötigt wird, um die Gaben derart ausleben bzw ausführen zu können. Ich fand es auch sehr spannnend, dass sich Brienna derartig von ihren Schwestern unterschied, da sie - wie oben bereits angesprochen - sich erst nach vier Jahren für die Gabe des Wissens entschied und somit nur drei Jahre für das Erlernen des Wissens übrig blieben. Das trennte sie auch von Ciri, ihrer Gabens-Schwester, die mir aber sehr unsympathisch wurde, da sie sehr eifersüchtig reagierte, als sie bemerkte bzw annahm, ihr Master würde Brienna bevorzugen.

Man verlässt jedoch relativ schnell den Ausgangsort der Geschichte, wobei ich sagen muss, dass ich dieser Veränderung positiv aber gleichzeitig auch negativ gegenüber stand. Auf der einen Seite wollte ich die Atmosphäre, die Magnolia umgab, nicht verlassen, aber ich war auch sehr gespannt, mehr von den anderen Teilen der Welt zu erfahren. Vor allem war ich sehr erwartungsvoll mehr von den Maevanern zu erfahren, ihre Perspektive, die so unterschiedlich ist zu der, die wie bisher erkunden konnten. Der Kontrast war in meinen Augen sehr gut herausgearbeitet worden, von dieser Seite kann ich nichts bemängeln.

Ich muss auch weiter positiv anmerken, wie die Vergangenheit behandelt wurde. Sie wurde in Bruchstücken dem Leser zugespielt, nicht in einem Happen. Das hat die Spannung erhalten und mich auch weiter in seinem Bann gefangen gehalten. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es mich sehr stark fesselte.


Brienna ist eine sehr unterhaltsame Protagonistin, die mich faszinierte, vor allem aber mochte ich ihre Beziehung zu Master Cartier ( vor allem am Anfang) , denn sie verband schon immer etwas, besonders ist es am Anfang im gemeinsamen Unterricht zu erkennen, wenn beide sich in Geschichten vertiefen.


Sehr schön ist auch das Material, das dem Leser an die Hand gegeben wird. Man bekommt Familienstammbäume und Personenverzeichnisse, die mir persönlich geholfen haben, Verbindungen zu verstehen, mich zurechtzufinden und den Überblick nicht zu verlieren.
Aber ich habe mich nicht tiefer in sie gestürzt, um nicht schon im Voraus Informationen und Geheimnisse aufzudecken, die ich dann später schon wüsste.
Somit könnte man Briennas Herkunft schon wissen, schon aufdecken, bevor man im Buch davon erfährt. Es nimmt mir zu viel vorweg und ich habe mich davon gezielt ferngehalten. Ich muss sagen, hier hätte ich mir gewünscht, dass der Stammbaum Lücken enthält, damit man nicht schon am Anfang, wenn man sich - falls man sehr Spaß daran haben sollte - in die Stammbäume vertieft.
Dennoch mindert es nicht die Qualität des Buches, das sehr viele spannende Plottwists enthält und ich kann über diesen Aspekt gerade so hinweg blicken.
 Die Liebesgeschichte ist sehr zart und schüchtern, eine nette Abwechslung zu Jugendbüchern, deren kompletter Plot davon abhängt.
Der Schreibstil ist auch sehr angenehm und flüssig, wunderbar und fesselnd. Rebecca Ross hat es mir möglich gemacht, in ihrer Welt zu versinken.


Fazit:

Die Geschichte ist durchweg faszinierend und "catchy" und ich bin derart verliebt in sie. Ich kann sie allen ans Herz legen, die nach einer schönen Welt suchen, in der man mal versinken kann.


Ich vergebe dem Buch 4,5 / 5 Punkten, da mir tatsächlich das zusätzliche Material zu umfangreich war. Aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters bzw Lesers ;)







Samstag, 24. Februar 2018

Das göttliche Mädchen

Diese Rezension kommt etwas verspätet, aber ich war in letzter Zeit etwas beschäftigt, also nehmt es mir nicht allzu böse ;)

Heute darf ich euch ,,Das göttliche Mädchen" von Aimee Carter vorstellen. 



Allgemeine Daten:
  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: HarperCollins; Auflage: 1 (13. November 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3959671652
  • ISBN-13: 978-3959671651
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre

(Quelle : Amazon)

Einen schlimmeren Geburtstag hat Kate noch nicht erlebt. Ihre Mutter ist sterbenskrank. Und Kate muss in die Kleinstadt Eden ziehen. Als sie auf der neuen Schule den geheimnisvollen Henry kennenlernt, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen: Denn er ist Hades, der Gott der Unterwelt. Und er macht ihr ein verlockendes Angebot. Er wird ihre Mutter heilen, wenn Kate sieben Prüfungen besteht und sein Wintermädchen wird. Aber ob ihre Seele stark genug ist? Bisher haben alle ihr Scheitern mit dem Tod bezahlt.

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Meine Meinung:

Dieses Buch stellt den Auftakt zu einer Trilogie dar, die griechische Mythologie auf eine ganz besondere Weise behandelt. 
Die Thematik des Buches finde ich sehr spannend, da sie, wie bereits erwähnt, griechische Mythologie beinhaltet und vor allem Hades in ein anderes Licht rückt. In ,,Das göttliche Mädchen" ist Hades ein Mann namens Henry, verletzt und tieftraurig, der noch immer seiner Liebe hinterhertrauert und diesen Verlust nicht überwinden kann.
Das Buch ist nicht unbedingt flüssig geschrieben, dennoch fesselt es sehr angenehm und ich hatte Spaß am Lesen. Es gab - meiner Ansicht nach - keine unnötigen Längen, was ein Riesen Pluspunkt ist! Es hält auch einige Überraschungen bereit und war abwechslungsreich. Punkten kann das Buch auch mit dem Fakt, dass es keinen Cliffhanger gibt und man sich entspannt auf die Folgebände freuen kann. Man fühlt sich nicht gezwungen und fordert auch selbst nicht, zu wissen, wie es denn weitergeht.

Die Idee ist sehr faszinierend und auch mit der Umsetzung bin ich zufrieden. Allerdings muss ich anmerken, dass dieses Buch sehr viel durch den Prolog verrät, der von Henry erzählt wird. Den Rest des Buches erfahren wir aus Kates Perspektive.

Mit Kate wurde ich nicht wirklich warm, obwohl sie an sich sehr sympathisch zu sein scheint. Ihrer Mutter gegenüber fällt vor allem die Aufopferbereitschaft aus, aber ich persönlich hatte trotzdem meine Schwierigkeiten. Dennoch ist sie keine schlechte Protagonistin und ich möchte sie nicht durch den Dreck ziehen. 
Mich störte vor allem ihr Verhalten gegenüber Henry, den sie zunächst eher misstrauisch beäugte, dann aber Hals über Kopf zu lieben schien. Das wirkte an den Haaren herbeigezogen und war mir persönlich zu unrealistisch. Aber vermutlich liegt auch das im Auge des Betrachters oder hier des Lesers ;)
Henry ist ein sehr mysteriöser Charakter, der mir allerdings besser gefiel als Kate selbst. Ihn umgibt eine geheimnisvolle Aura, die er bis zum Schluss beibehält, wenngleich er während des Buches dem Leser und Kate mehr Einblick in seinen Zustand darbietet.

Die Nebencharaktere sind wieder facettenreich und haben unterschiedlich wichtige Rollen. Somit möchte ich an dieser Stelle keine Worte über sie verlieren, da sie entweder deutlich angesprochen werden oder aber nur mit einem Wimpernschlag erwähnt werden. 

Die Autorin schreibt sehr angenehm und flüssig und man kann sich aus der eigenen Welt ausklinken, was ich auch indirekt getan habe, denn das Buch erwies sich als durchaus äußerst spannend und zog mich ständig in seinen Bann.

Trotz alledem ist das Buch nicht perfekt, aber vor allem durch Henry konnte ungenutztes Potenzial wieder ausgeglichen. Ich fand ihn sehr ansprechend und wollte mehr von ihm erfahren. Das Buch weißt einen steilen Weg und ich freue mich auf die Folgebände, um zu erfahren, ob denn das volle Potenzial ausgeschöpft wird. Vor allem die mythologische Welt interessiert mich sehr und ich freue mich schon jetzt, wieder hineinzutauchen. 
Die neu hinzugefügten Kurzgeschichten sind sehr aufklären, bezüglich der mythologischen Welt und der Strukturen der Geschichte.  

Fazit : 

Es hat leider nicht zum Highlight gereicht, war aber definitiv ein sehr unterhaltsamer Roman, der mir Freude bereitet hat!  


 

Sonntag, 18. Februar 2018

Everless - Magie oder Wahnsinn?

Erst einmal darf ich mich hier einmal bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte. Freitag trudelte es bei mir ein und ich habe mich sofort hinein geworfen!

Rezension zu »Everless« von Sara Holland

Allgemeine Angaben:

Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der Zeit das kostbarste Gut ist. In der die Reichen von der Zeit der Armen leben und dein eigener Vater seine Lebenszeit opfert, um dich zu retten.Stell dir vor, du musst der Familie dienen, die dein Leben zerstört hat.Stell dir vor, dass dein eigenes Herz dich belügt – und im Geheimen den Mann liebt, den du am allermeisten fürchtest.Stell dir vor, du bist der Schlüssel, denn die Zeit gehorcht dir.Und dein Schicksal entscheidet sich genau jetzt!


Details zum Buch:

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Oetinger (19. Februar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789108642
  • ISBN-13: 978-3789108648
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

( Quelle: Amazon )



Meine Meinung:

Das Buch stach mir sehr schnell ins Augen, auch durch die Frankfurter Buchmesse. Mir wurde sehr schnell klar, dass ich dieses Schmuckstück unbedingt lesen wollte und schließlich auch für den Verlag lesen durfte, hier möchte ich mich nocheinmal bedanken! 
Als Everless dann angekommen war, habe ich mich sofort damit beschäftigt. 
Aller Anfang ist schwer sagt man und für mich traf das auch hier zu. Die Einleitung und der Einstieg fielen mir doch schwerer als erwartet und für mich wies der Anfang einige wenige aber vorhandene Längen auf. Nichts desto trotz las ich weiter und mich packte def Strom dieses Buches. 
Sehr gut gefallen hat mir die Thematik des Buches, dass Zeit und Blut miteinander vereint und untrennbar sind. Mann kann die eigene Zeit auf eine andere Person durch das sog. Bluteisen übertragen, wobei es in Sempera eher unfreiwillig, als Bestrafung oder als Zahlungsmittel benutzt wird. Auch wurde der Kontrast zwischen der begüteten Oberschicht und dem gemeinen Volk sehr gut dargestellt, wobei erstere sich im Luxus und den Jahren wälzen und die armen Menschen früh und wie ausgedörrte Pflanzen sterben. Es war erschreckend, aber auch sehr realistisch zugleich. 
Die Welt, in der die Geschichte spielt, war auch sehr treffend und gut dargestellt. Ich als Leser hatte nie das Gefühl irgendwann die Orientierung verloren zu haben, nein mir war ständig klar, so ich mich befand, weil das Buch sehr detailliert arbeitete. 

Jules ist eine herzensgute Protagonistin, die schon früh lernen musste, was es bedeutete, auf eigenen Beinen zu stehen, da sie ihren Vater ernähren musste, als er seine Zeit opferte, um die Pacht zu bezahlen. Sie ist zunächst unsicher, aber während die Handlung fortschreitet, hat sie erstaunliche Stärke entwickelt, die ihr auch später zu gute kommen wird. Sie ist allerdings auch immer wieder sehr redselig und vertrauensselig und ich wollte sie kurz ohrfeigen, wenn sie zu viel über sich selbst preisgab. 

Eine große Rolle nehmen auch die Gehrling-Brüder ein, von denen einer ihr gehörig den Kopf verdreht. Aber seien wir ehrlich, die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit. Roan und Liam sind hier sehr kontrastreich aufgeführt. Liam ist geheimnisvoll und düster und strahlt eine bestialische Härte aus, die Jules selbst verstört und Angst einjagt. Roan ist dagegen liebvoll, wenn auch sein Verhalten in meinen Augen eher unangemessen war. Ich hätte mir von ihm mehr Standhaftigkeit gewünscht, aber die hat er meiner Meinung nach nicht bewiesen. 

Das Klima des Buches verändert sich stetig. Es ist geprägt von mysteriösen Geschehen, dann wieder von Gelassenheit und Freude. Es ist wie der Schlag unseres Herzens, manchmal weicht er aus dem üblichen Rhythmus ab. 
Das Buch hat vor allem am Ende eine sich steigernde Spannung, die mich zwang weiterzulesen und ja nie aufzuhören. Ich wollte mehr und mehr erfahren. 

Alles in allem ist das Buch jetzt schon ein Jahreshighlight und ich vergebe volle 5 Punkte, wenn nicht sogar 6. Dieses Buch ist ein Meisterwerk! 



Donnerstag, 11. Januar 2018

Das Lied der Krähen - den Hype wert ?

Heute darf ich euch im Namen des Knaur Verlag einen Bestseller aus den USA vorstellen : ,,Das Lied der Krähen" von Leigh Bardugo. Ich war sehr gespannt auf diesen Monsterhit und hier könnt ihr erfahren, ob ich enttäuscht wurde oder ob ich mich dem Begeisterungssturm anschließen kann. Ein Großes Dankeschön geht somit natürlich auch an den Knaur-Verlag, die mir großzügigerweise dieses Büchlein zur Verfügung gestellt haben ;)



Allgemeine Daten:
  • Broschiert: 592 Seiten
  • Verlag: Knaur HC; Auflage: Deutsche Erstausgabe (2. Oktober 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426654431
  • ISBN-13: 978-3426654439
  • Originaltitel: Six of Crows

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Der Verlag


Ketterdam ist nicht nur eine lebendige Hafenstadt voller Touristen und Kaufmänner, sie ist auch Brutstätte für allerlei zwielichtige Personen, die vor allem darauf aus sind, anderen ihr Geld abzuknöpfen. Kaz Brekker gehört zu eben diesen zwielichtigen Personen und ist der Anführer der Bande der Dregs, die sich mit ihrer Gewieftheit bereits einen Namen gemacht hat. Als er eines Tages einen überaus lukrativen, aber auch eigentlich unmöglichen Auftrag erhält, ist sein Ehrgeiz geweckt. Gemeinsam mit fünf sehr unterschiedlichen Helfern entwirft er einen Plan, um in das am Besten bewachte Gefängnis überhaupt einzubrechen. Sie alle verfolgen ihre ganz eigenen Ziele, müssen aber trotzdem zusammen halten, wollen sie überleben. Das allerdings ist deutlich leichter gesagt als getan...



Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Meine Meinung:

Das Buch ist optisch betrachtet ein absoluter Hingucker. Es hat in meinen Augen ein unglaubliches Cover, das geziert wird von einer schwarzen Krähe, durch deren Federn man eine Stadt bzw ein paar Türme erkennen kann. Was das Buch allerdings noch perfekt macht, ist definitiv der besondere schwarze Schnitt. Es sieht einfach super spannend aus und hat mich quasi eingeladen, in seinem Inhalt zu versinken.



Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht von Seite 1 gefesselt war, sondern das die ersten Seiten wirklich zäh waren. Allerdings muss ich, um mich und die Autorin zu verteidigen, dazusagen, dass mir das häufiger passiert, dass sich erst nach einer Weile für mich ein Spannungsbogen aufzeigt, der mich fesselt und mich zwingt, weiter zu lesen. Die ersten Seiten -  rund 100 - 200; das Buch hat ja beinahe 600 - waren wie eine Vorgeschichte und der langatmige Einstieg hätte mir beinahe die Lust an diesem Büchlein genommen. Zum Glück ließ ich mich davon nicht beirren und habe weiter gelesen und kann glücklich sagen, dass es sich gelohnt hat.



Was auch absolut überzeugend war, waren die Dialoge, die vor Humor triefen und immer sehr realistisch die Emotionen der Personen aufzeigen. Es gibt mehrere handelnde Personen, von denen Kaz selbst wohl am meisten beleuchtet wird. Die Autorin meistert es sehr gut, jeden Charakter auf seine eigene Weise zum Leben zu erwecken und ich muss sagen, dass sie sehr erfrischend waren. Ich liebe die Abwechslung, die sie verkörpern und wie gut sie als Team harmonieren.

Im Allgemeinen habe ich sie alle sehr schnell in mein Herz geschlossen und war begierig mehr von ihrer Vergangenheit und Geheimnissen zu erfahren, weil sie alle so großartig waren. Ich glaube, ich kann auch mit Recht sagen, dass ich niemanden gehasst habe, was bei meiner sonstigen Quote eine echte Bereicherung ist. Die Handlung wird vor allem im letzten Drittel sehr packend, aber warum möchte ich euch natürlich noch nicht verraten. Das müsst ihr selbst herausfinden.



Fazit:



Ein sehr komplexes Buch mit vielen besonderen Charakteren. Ich bin dankbar, dass ich dieses epische Meisterwerk lesen durfte! Wo ist Band 2 ? ;)